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öchten
Sie Kaub bis in den letzten Winkel kennenlernen?
Nehmen Sie an unseren Stadtführungen teil und lassen Sie
sich von einem ortskundigen Führer durch die Strassen von Kaub führen
und lernen Sie so die Sehenswürdigkeiten und Kuriositäten unserer
Stadt kennen.
enn Sie schon
einmal einen kleinen Vorgeschmack möchten, dann folgen Sie uns auf einem
Rundgang durch unsere Stadt:
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In diesem 1905 erbauten etwa 18 m hohen Turm ist der Kauber Rheinpegel untergebracht. Er zeigt den Schifffahrtstreibenden den jeweiligen Wasserstand des Rheins an. Er ist für die Schifffahrt von besonderer Bedeutung, denn nach seinem Stand richtet sich die Abladetiefe der Schiffe wegen der besonderen Fahrwasserverhältnisse bei Kaub. (Höchsten 90 cm über angezeigtem Wasserstand = Abladetiefe). Extreme Wasserstände waren im Jahre 1850 mit 10,40 m, und mit 42 cm im Jahre 1947 zu verzeichnen | |
| Die Lotsenstation in Kaub war bis Mitte der siebziger Jahre mit über hundert (107) Rheinlotsen besetzt. Sie waren als nautische Berater der Schiffsführer auf der Strecke Kaub - Bingen und Kaub - St. Goar eingesetzt. Da mit dem Rheinausbau Mitte der siebziger Jahre alle natürlichen Hindernisse im Strombett beseitigt wurden, benötigte man keine Lotsen mehr, und so starb ein ganzer Berufszweig in Kaub aus. | ![]() |
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Die Wasserburg Pfalzgrafenstein,
im Volksmund kurz die Pfalz genannt, wurde von 1326 bis 1340 durch Pfalzgraf
Ludwig den Bayer zum Zwecke der Zollerhebung errichtet. Ludwig der Bayer,
der ja auch deutscher König, und ab 1328 deutscher Kaiser war verlieh
am 23 März 1324 Kaub städtische Rechte und Freiheiten. Um die
Zeit der Pfalzerrichtung wurde auch die Stadtbefestigung erweitert. Nunmehr gehören der Weseler Turm, das Weseler Tor, der Leiterberg Torturm (Philippinenburg), das Markt- oder Rheintor, nach Weisel hin die Schaeß oder Schauß Pforte, sowie die Wehrmauer vom Kirchturm bis zum Mainzer Torturm bzw. bis zum Turm des späteren Amtshauses, zur erweiterten Stadtbefestigung. |
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| Dieser Gebäudekomplex gehört
zu der letzten, im Jahre 1972 stillgelegten Schiefergrube "Wilhelm
Erbstollen". 1355 finden wir die erste urkundliche Erwähnung über
den Kauber Schieferbergbau, aber es gab Kauber Schiefer, und somit Schieferbergbau,
schon zur Römerzeit. Der Schiefer wurde ursprünglich im Tagebau,
später im Untertagebau gewonnen. Dieser gewaltige Turm ist der Dicke Turm und er gehört seit dem Pfälzischen Erbfolgekrieg also seit 1504 zur Stadtbefestigung. In ihm war zur Zeit der Schieferförderung ein Lastenaufzug installiert. Der Schieferbergbau wurde in Kaub wegen Auftragsmangel eingestellt. Hinter der Grubenanlage war früher Siebenhausen mit dem Hof Hubeneck einer der ältesten Siedlungsplätze Kaubs. Das letzte Haus wurde 1988 wegen Einsturzgefahr abgerissen. |
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Die beiden Amtshäuser sind mit ihren jeweiligen
Frontseiten auf der alten Stadtmauer aufgebaut. Über dem Eingang zum Hof sehen Sie das alte Wappenschild der Pfalzgrafen bei Rhein eingelassen. Die Zahl darüber lautet 1485. Der kleine rote Schild im Wappen besagt, dass der Pfalzgraf die oberste Gerichtsbarkeit ausübte, das heißt er war befugt die Todesstrafe zu verhängen. Die Tafel links neben dem Toreingang beinhaltet im Text die Schilderung der Belagerung durch den Landgrafen von Hessen im Jahre 1504. Die freie Übertragung des Textes steht auf der kleinen , seitlich angebrachten Tafel. Die rechts neben dem Eingang angeschlagenen Holztafel gibt einen kurzen Abriss über die Geschichte Kaubs. |
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| Die im Garten und im Hof gelagerten
Steinkugeln wurden im Jahre 1993 bei Ausgrabungsarbeiten am Zollplatz gefunden.
Dieses 1552 erbaute Kurfürstliche Amtshaus, im Volksmund auch Leyenhäuschen
genannt, war ursprünglich die Zollschreiberei, später der Wohnsitz
des kurpfälzischen Amtmanns. Der an den Hof angrenzende Turm, Amtsturm genannt, war Bestandteil der Ostsbefestigung, er verlor während der Belagerung 1504 sein Dach, welches leider nicht mehr erneuert wurde. Der Wehrgang hat die selbe Charakteristik wie der in Burg Pfalzgrafenstein, was darauf schließen lässt, dass beide um die gleiche Zeit, nämlich 1340 errichtet wurden. |
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Der Gebäudeteil im Innenhof wurde in den Jahren 1610 - 1611, das von hier sichtbare Hauptgebäude im Jahre 1722 errichtet. In diesen Häusern waren Amtskellerei, Lager und Zollverwaltung untergebracht. Nach kurpfälzischer Zeit war dort die nassauische Rezeptur dann das preußische Rentenamt und später die Forstverwaltung untergebracht. Heute ist der gesamte Komplex eine Jugendherberge. | |
| Der Mainzer Torturm, ehemaliger Bestandteil der Stadtbefestigung; heute wird er privat von der Kauber Volksbank genutzt, die ihn in jüngster Zeit auch liebevoll saniert hat. Die bereits 1275 erwähnte Stadtmauer mit Wehrgang sicherte die Rheinfront von Kaub. Sie führte vom Turm der heutigen ev. Kirche bis zum Amtsturm am kurpfälzischen Amtshaus. Heute dient der Rest der Stadtmauer als Hochwassernotweg. | ![]() |
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Das Häuschen auf der Mauer 32 ist ein Baukuriosum. Es Besitzt kein eigenes Fundament und keinen eigenen Grund und Boden. Es ist ganz einfach auf dem Oberboden des darunter stehenden Hauses errichtet. | |
| Hier in Kaub haben wir es, was
die Kirchen betrifft, mit einer baulichen Besonderheit zu tun. Die ev. Kirche
rechts stammt aus dem 12. Jahrhundert, der 27 m hohe Kirchturm gehörte
übrigens früher zur Stadtbefestigung. Die kath. Kirche links wurde in den Jahren 1771/72 errichtet. . Nach Einführung der evangelisch - lutherischen Religion im Jahre 1560 fand in der Kauber Pfarrkirche nur noch reformierter Gottesdienst statt. Nach der Regierungsübernahme der katholischen Linie Pfalz- Neuburg im Jahre 1685 wird das pfälzische Kirchensimultanem gegründet. Nun dürfen auch Katholiken wieder ihre Religion ausüben. 1686 erfolgt die Neugründung einer katholischen Kirchengemeinde in Kaub. Von 1687- 1707 wird nun die Stadtkirche simultan genutzt. 1707 wird der spätgotische Chorbogen vermauert, und von nun an dient das Langhaus den Protestanten, das Chor aber den Katholiken als Kirchenraum. 1770 wurde der alte vermauerte Chorraum abgerissen und in den Jahren 1771-72 durch den Neubau der St. Nikolaus Kirche ersetzt. Das Dach der neuen Kirche war mit einer Haubenlaterne, einem sogenannten Dachreiter ausgestattet in welchem sich zwei Glocken befanden. 1954 wurde die Kirche unter Pfarrer Peter Urlichs erweitert und umgebaut. Die Glocken hängen nun in einem separaten Glockenstuhl oben in den Felsen unweit des sogenannten Grafen Hauses. |
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Hier sehen Sie das alte Rathaus
mit dem Glockentürmchen und dem auf der Fachwerkfront aufgebrachten
Stadtsiegel. Im Erdgeschoß befanden sich ein Feuerwehrgeräteraum,
eine Wachstube sowie eine Haftzelle. Im darüber liegenden Geschoß
waren ein Bürgersaal, ein Schulraum, ein Bürgermeisterzimmer und
die Stadtschreiberei eingerichtet. Wohnräume für die Hebamme,
den Stadtknecht und den Kuhhirten waren im Speichergeschoß eingebaut.
Während der Befreiungskriege war in den Räumen des alten Rathauses
zeitweise ein Seuchenlazarett eingerichtet. Nach Fertigstellung des neuen Schulgebäudes, in dessen Südflügel auch die Rathausräume untergebracht waren, wurde das alte Rathaus an einen Privatmann verkauft. |
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| 1780 wird der Bau des Gasthauses
" Stadt Mannheim" hier in der Metzgergasse vermutlich nach Plänen
des kurpfälzischen Baumeisters Franz Wilhelm Rabialatti vollendet.
Die sog. Schildgerechtigkeit, also die Schankerlaubnis wurde aber schon
1764 für das Haus "Stadt Mannheim" durch die kurpfälzische
Hofkanzlei erteilt. In der Neujahrsnacht 1813/14 diente das Haus mit seinen
Räumlichkeiten Blücher als Hauptquartier. Seit 1913 beherbergt
das Haus das Blüchermuseum,
welches zum Teil einmalige Exponate aus der Zeit der deutschen Befreiung
aufzuweisen hat. Das Museum kann täglich, außer Montags, besucht
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ollte Ihnen
unser kleiner Stadtrundgang gefallen haben, dann haben Sie die Möglichkeit
das alles und noch viel mehr vor Ort zu erleben.
Die Führungen dauern etwa 1,5 Stunden und betragen
€ 50,- bei Gruppen bis 30 Personen.